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Ein kleines brennendes Licht ganz weit weg, dort wo man hingehen sollte, unerreichbare Gedanken und Wünsche die uns zu diesem Licht  bringen, das ist die Utopie.

In den 20iger Jahren des letzten Jahrhunderts träumte schon  der Architekt Paul Scheerbart  von einer neuen Glasarchitektur, die den Menschen mit der Natur verbindet, dem Kosmos, dem All und so sein Bewusstsein als menschliche Kreatur  erweitert. Das kleine Glashaus ist im Schnitt und im Aufriss durchproportioniert wie eine kleine europäische Kathedrale, unteranderem  nach dem goldenen Schnitt.

Es ist Kristall und Höhle zugleich, es gräbt sich ein und öffnet sich in ein unendliches Raumkontinuum. Es ist Geometrie und gebaute Landschaft, eine Einheit der Gegensätze. In der Erde die Schlafräume als Höhle, im Obergeschoß der bis 5m hohe Kristallraum mit Küche mit nördlichen Bereich.

Das Spiel mit dem Licht trägt seinen Teil bei zu der geheimnisvollen Ausstrahlung in einer klaren Mondnacht. Das Haus kommt ohne Lüftung und Klimaanlage aus, die kühlen Zimmer im Boden sorgen für angenehme Rückzugsräume in heißen Sommermonaten. Sonnenschutztücher sorgen am Tag für Sonnen- und Blendschutz.

Das Haus ist als Einzelobjekt gedacht und nicht als Element einer städtebaulichen Strategie – eine Provokation.