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Ein neues architektonisches Abenteuer, ein besonderer Ort für ein neues Senioren- und Pflegeheim für 120 Bewohner. Die Gebirgskette Innsbrucks prägt das landschaftliche Bild der Umgebung. Das Grundstück liegt im Stadtteil Pradl am östlichen Rand eines großen, klein strukturierten Wohngebietes oberhalb einer Hangkante, welche nach Nordosten hin in Richtung des stadtteilprägenden Grünzuges um zwei Geschosse abfällt. Die Aufgabe besteht darin, eine Lösung für eine qualitätsvolle Integrierung der großen Baumasse mit 120 Bewohner bezüglich örtlicher Topografie und städtebaulicher Situation zu entwickeln.

Ein unverwechselbares Gebäude ist entstanden, aus dem Dialog mit dem Kontext und der Notwendigkeit eine starke Interaktion von Heim und Stadt zu ermöglichen und  einen lebendigen Lebens- und Arbeitsraum für die Heimbewohner zu schaffen. Notwendig war eine Bauform und ein Wegenetz, welche ein fließendes Raumkontinuum zulassen und alle verschieden nutzbare Außenbereiche miteinander verbindet.

Das aus der Situation entstandene Gebäude besteht im Prinzip aus einer Hauptdreiecksstruktur mit jeweils an den Ecken ausgestülpten Wohn- und Essbereichen mit Terrassen die in alle Himmelsrichtungen orientiert sind. So wird die notwendige Kleinteiligkeit des Baukörpers erreicht.

Das Besondere an dem Grundriss ist die pulsierende Raumerfahrung zwischen dem eher geschlossenen Stützpunktbereich mit Atrium und den sich zum Außenraum hin öffnenden Wohn- und Essbereichen, Terrassen und Aufenthaltsbereichen die im Gegensatz zum Hauptbaukörper als Einzelhäuser gestaltet sind und so zugleich auf die Kleinteiligkeit der Umgebung eingehen. Es gibt keine Nordzimmer.

Die Wohn- und Essbereiche haben alle Südsonne, die drei gemeinsamen Terrassen sind in alle Himmelsrichtungen orientiert mit weitem Blick vorbei an den Häusern und geben jeder Wohngruppe eine eigene Qualität und Unverwechselbarkeit.